Hat sich etwas verändert in den Kinderzimmern der Kids, im Vergleich von heute zu denen von damals? Nicht wirklich, was die Poster an den Wänden betrifft, denn es gab sie in der Vergangenheit genauso wie heute. Einzig die Motive sind nun andere, da sich die Interessen der Kleinen verändert haben. Früher hingen da vielleicht Poster von James Dean, Elvis Presley, Marilyn Monroe und später von Michael Jackson und Madonna. Heute findet man dagegen eher Motive von Superhelden aus Comics, Musikbands wie Tokio Hotel, Filmposter von Wall-E oder Harry Potter oder Sängerinnen wie Miley Crisis, eben Stars, die die Kids von heute ansprechen. Ähnliche Motive finden sich dann auch auf Kissen, Federkästchen oder Rucksäcken. Die Teens wollen eben immer und überall zeigen, wen oder was sie gut finden. Bei den Postermotiven handelt es sich daher dann auch um Sportler, Schauspieler, Teenager Bands und viele „Helden“ mehr, die eine wichtige Rolle für die Kinder spielen, um sich selbst zu finden und eigene Talente zu entwickeln.
Denn natürlich möchten sie den Star gerne mal treffen oder vielleicht auch selbst mal auf einer Bühne stehen, schauspielern oder Mitglied einer erfolgreichen Fußballmannschaft sein. Gedanken braucht man sich als Eltern eher nur dann zu machen, wenn die Fansucht überhand nimmt. Ansonsten gehört es wohl zu jeder gesunden Entwicklung eines Kindes dazu, einem Idol nachzueifern. Ob Kinder mit verschiedenen Postern die ganze Kinderzimmerwand bekleben dürfen oder sich nur für ein Motiv entscheiden dürfen, liegt im Ermessen und in der Entscheidung der Eltern. Grundsätzlich wirken wenige eingerahmte Poster im Kinderzimmer sehr stilvoll und passen bestens zum jeweiligen Rollo, den Dekokissen und den Schrankgriffen. Viele Poster können den Raum dagegen schnell überladen. Kompromisse sollten aber auch möglich sein, da es sich um das eigene Reich des Kindes handelt, das sich hier wohlfühlen soll – und eben nicht die Eltern.